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delian’s friends

Der Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste, der Musen, besonders der Musik, verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde. „Was das Quartett auszeichnet“, so der Hessische Rundfunk im Oktober 2008, „ist zum einen die absolut lebendige, persönliche Färbung seiner Interpretationen und die Fähigkeit, auch spontan auf das einzugehen, was vom Publikum entgegengebracht wird, dessen Schwingungen und Energien aufzunehmen und in Musik umzusetzen. Jedes Konzert wird damit zu einem einzigartigen Erlebnis.“

Bereits im Jahr seiner Gründung 2007 öffneten sich dem delian::quartett die Türen der großen Häuser und bedeutenden Festspiele. Das Echo auf jene ersten Konzerte katapultierte es „praktisch über Nacht“ (Die Rheinpfalz) mitten in die internationale Konzertwelt. 2008 würdigten unter anderem die Klassik-Magazine crescendo und ensemble die aufsehenerregende Karriere des „Senkrechtstarters“ mit großen Portraits, die FAZ prophezeite, das „hinreißend musizierende“ delian::quartett werde „seinen Geheimtipp-Status wohl bald einbüßen“. Das Debüt des delian::quartetts 2009 in der Berliner Philharmonie gemeinsam mit Menahem Pressler entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde bereits nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen. Seither verzeichnet das Ensemble von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz, Portugal und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – in Afrika. Auch in Frankreich, Rumänien und Dänemark war das Quartett umjubelter Gast, ebenso in Österreich, wo es unter anderem 2009 zum ersten Mal in den Wiener Musikverein geladen war. Sein Image als Shootingstar hat das delian::quartett längst abgestreift; heute wird es wahrgenommen als eines der „international wichtigsten Ensembles“ und „hochgeschätztes Quartett“ (aus Pressemitteilungen). Seine unkonventionelle Programmgestaltung macht viele der Delian-Projekte zum „Ereignis“ (Bonner General-Anzeiger) und „Faszinosum“ (Frankfurter Neue Presse). Beachtung finden regelmäßig die „atemberaubenden Interpretationen“ (Ostthüringer Zeitung) des Quartetts, die wie „eine Neugeburt aus dem Geist der Musik“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) wirkten, ebenso wie seine unverwechselbare Ensemble-Persönlichkeit: eine „wundervolle Klanglichkeit und erstaunliche Plastizität der Strukturen“ (FAZ), angesichts derer aber dennoch stets gelte: „Wahrheit geht hier vor Schönheit“ (Der Tagesspiegel).

Eine rege Zusammenarbeit verbindet das delian::quartett mit verschiedenen Rundfunkanstalten wie SWR, HR, WDR, Catalunya Música, Radio France, Danmarks Radio, BR, SR, ORF oder Deutschlandfunk, die Live-Mitschnitte seiner Auftritte übertrugen, den „Spitzenwein delian::quartett“ (Radio France) in diversen Portrait-Sendungen präsentierten oder die CDs des Ensembles koproduzierten. Die schon 2008 beim Label OehmsClassics erschienene Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Robert Schumann hielt sich in der renommierten Musikzeitung crescendo über ein Jahr lang in den Besten-Charts der Neuerscheinungen, der Rundfunksender Bayern 4 Klassik stellte sie als CD-Tip vor. Der 2010 veröffentlichten zweiten Platte des Ensembles mit Werken Joseph Haydns wurden gleichfalls begeisterte Reaktionen zuteil; unter anderem wurde sie mit „Höchstnoten auf der gesamten Linie“ Referenz-CD beim Klassik-Portal Klassik Heute und erhielt eine Nominierung für den Echo Klassik 2010. 2013 folgte, zusammen mit dem Bratschisten Gérard Caussé, eine weitere, der Kammermusik Ludwig van Beethovens gewidmete Einspielung, die durch den Sender Ö1/ORF als CD-Tip empfohlen wurde. Eine Doppel-CD zum Werk Dmitri Shostakovichs erschien 2016 in Kooperation mit dem Pianisten Anatol Ugorski. „A subtle and rewarding performance“ (the Strad), wurde sie international mit höchster Begeisterung aufgenommen; unter anderem war sie CD-Tip des SWR und wurde in die Album Selection der Lufthansa aufgenommen.

Ein großes Engagement des delian::quartetts gilt, neben der Pflege der bestehenden Streichquartett-Literatur vom Frühbarock bis zur Gegenwart, der Erweiterung des Repertoires. Es gestaltete die Uraufführung von Werken der Komponisten Alberto Colla, Per Arne Glorvigen, Gabriel Iranyi, Christian Jost, Stefano Pierini und Uljas Pulkkis; die meisten jener Kompositionen sind ihm zugeeignet. Bereicherung und zusätzliche Inspiration erfährt die musikalische Arbeit des delian::quartetts durch das regelmäßige Zusammenwirken mit anderen Künstlern von internationalem Rang in erweiterter Besetzung. Zu den Gästen des Ensembles gehören Gilles Apap, Dimitri Ashkenazy, Fabio Bidini, Matthias Brandt, Gérard Caussé, die Deutsche Kammerakademie Neuss, Ya Dong, Stella Doufexis, José Luis Estellés, Andreas Frölich, Bruno Ganz, Pavel Gililov, Bernd Glemser, Per Arne Glorvigen, das Henschel-Quartett, Igor Kamenz, Michel Lethiec, Peter Lohmeyer, Ralph Manno, Sergei Nakariakov, Adrian Oetiker, Alfredo Perl, Menahem Pressler, Hartmut Rohde, David Rott, François Salque, Ragna Schirmer, Harald Schoneweg, Herbert Schuch, Dora Schwarzberg, Lisa Smirnova, Nina Tichman, Anatol Ugorski und Sophie-Mayuko Vetter.

Seit 2017 verbindet die Mitglieder des delian::quartetts als Pirastro-Artists eine Partnerschaft mit dem renommierten Saitenhersteller. Adrian Pinzaru spielt eine Violine von Giovanni Battista Rogeri, großzügig zur Verfügung gestellt durch Christine Anderson; Andreas Moschos Violine von Giovanni Francesco Pressenda ist eine weitherzige Dauerleihgabe der Paderborner Familien Lödige und Jacoby.

 

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